Eine Nähmaschine ermöglicht die Durchführung verschiedenster Näharbeiten. 1775 wurde die erste Nähmaschine in England gebaut, im Jahre 1834 entstand die erste Lochstichmaschine (siehe für detaillierteres unter Geschichte der Nähmaschine). Es wird heutzutage zwischen den professionellen Industriemaschinen sowie den Nähmaschinen, welche ihren Einsatz in der Heimarbeit finden und zur Hobbyschneiderei dienen, unterschieden.

Arten von Nähmaschinen:

  • Kettenstichmaschinen
  • Schnurstichmaschinen
  • Doppelsteppstichmaschinen
  • Strick- oder Stickmaschinen

Der Doppelfachkettenstich kann bei unelastischen Stoffen und Geweben eingesetzt werden. Besonderes Augenmerk wird auf die Festigkeit der erstellten Naht jeder Maschinen gelegt. Bei der sogenannten modernen Overlook-Nähmaschine wird das Nähen der Ränder gleichzeitig mehrerer Stoffe ermöglicht. Zusätzlich besteht die Möglichkeit moderne Nähmaschinen an einem Computer anzuschließen und diese von ihm aus zu steuern. Je nach Maschine können unterschiedliche und verschiedenste Stichtypen zum Einsatz gebracht werden. Von großer Beliebtheit sind die sogenannten Zwischenstiche oder das Zickzacknähen.

Funktionsweise von Nähmaschinen

Der Oberfaden wird mit der Nadel durch das Gewebe oder den Stoff geführt. Der Greifer hat die Aufgabe nach dem Durchstich einen Teil des oberen Fadens zu übernehmen. Danach bekommt der Greifer den oberen Faden durch den Schlingenhub und löst folgend den Faden von der Nadel. Die gebräuchlichsten Nähmaschinen verfügen über das Zweifadensystem. Hier werden Unter- und Oberfaden miteinander in Verbindung gebracht.

Ideal ist die Funktionsweise einer Nähmaschine im folgenden Video erklärt:

Bei Hand- oder Tretkurbeln, welche heute meist durch einen Elektromotor ersetzt werden, kann die bezeichnende senkrecht gelagerte Nadelstange auf und ab bewegt werden. Von größter Bedeutung ist die Spannungsbildung für das Gelingen der Nähte, um ein schnelles Reißen der Stoffe und unterschiedlichen Gewebearten zu vermeiden. Zudem ist für das Aufspulen des Unterfadens ein eigener Spuler erforderlich, die sogenannte Umspulvorrichtung. Dies besitzt eine vom Schwunggrad angetriebene Welle, um das einfache Nähen zu ermöglichen.

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