Das Nähen gehört zu den Handarbeitsarten, die sich gerade in den letzten Jahren wieder größerer Beliebtheit erfreut. Mithilfe einer zuverlässigen Nähmaschine können tolle Kleidungsstücke selbst genäht und vorhandene Kleider geändert werden. Ein sehr zuverlässiges und sehr langlebiges Gerät ist die Overlock Nähmaschine.

Eigentlich für den industriellen Gebrauch hergestellt

Diese Nähmaschinen wurden eigentlich für den industriellen Gebrauch entwickelt und hergestellt (siehe Geschichte der Nähmaschinen). Heute werden sie zunehmend im Hausgebrauch genutzt. Dank der Maschine kann der Stoff sehr gut versäubert werden. Die Nahtzugaben werden mithilfe eines scharfen Messers exakt und sauber geschnitten, so dass die Kanten ordentlich ausfallen. Durch den Differentialtransort kann der Stoff nicht verrutschen und beim Nähen selbst transportiert werden.

Der Nachteil dieser Maschine liegt beim Einfädeln. Der Einfädelvorgang ist nicht wirklich leicht und es bedarf ein gewisses Maß an Übung. Wer eine solche Nähmaschine kaufen möchte, der sollte sich im Fachhandel eine ausführliche Kaufberatung einholen.

Tipps für den Nähmaschinen-Kauf

Einige Punkte sollten vom Käufer beim Kauf einer Overlock-Nähmaschine beachtet werden. Daher habe ich hier eine Check-Liste zusammengestellt.

  1. Betriebslautstärke: Wenn es darum geht zu Hause zu nähen, sollte die Overlock nicht allzu laut sein. Das könnte nicht nur den Hausmann stören, sondern auch Nachbarn. Overlock-Nähmaschinen von Bernina gelten als leise.
  2. Stichqualität: Eine Overlock legt man sich zu, um schöne Stiche zu erhalten. Die Qualität der Stiche kann je nach Modell und Hersteller stark variieren. Hier hilft es auszuprobieren oder Testberichte zu lesen.
  3. Bedienerfreundlichkeit: Die Handhabung mit der Overlock sollte nicht zu kompliziert sein. Insbesondere das Einfädeln stellt bei einigen Overlock-Maschinen ein Problem dar.
  4. Keine kombinierte Overlock: Kombinierte Nähmaschinen sind teurer als wenn man eine Nähmaschine für Overlock/Coverlock und eine für andere normale Näharbeiten hat. Die meisten Funktionen benötigt der Hobbyschneider nicht im Alltag. Außerdem ist das ständige Umbauen je nach gewünschter Funktion umständlich.
  5. Nähmaschinen Hersteller: Pfaff Nähmaschinen gelten als qualitativ hochwertig. Beliebt sind aber auch Babylock- und Janome-Overlock-Maschinen. Wichtig ist es keine Noname-Nähmaschine aus dem Ausland zu wählen. Bei Problemen wird das mit dem Umtausch bzw. der Reklamation problematisch.
  6. Preis: Zuletzt spielt auch der Preis eine Rolle. Zu sehr darauf fixieren würde ich mich nicht. Gute Nähmaschinen mit Komfort kosten nun mal mehr als billige Nähmaschinen. Da es sich um eine Anschaffung für viele Jahre handelt, kann dafür ruhig mehr ausgegeben werden.

Achtung: Einige normale Nähmaschinen bieten eine Overlock-Funktion. Diese ist nicht vergleichbar mit Overlock einer richtigen Overlock-Maschine.

Tipps zum Nähen mit der Overlock Nähmaschine

Wer sich für so eine Nähmaschine entscheidet sollte einige Tipps beherzigen. Es sollte vermieden werden über eine Stecknadel zu nähen. Die Nadeln und das Messer der Maschine könnten beschädigt werden. Die Naht wird bei dieser Maschine nicht über einen Rückstich gesichert. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten die Naht vor einer Aufreihung zu sichern. Weiter kann sich hinter der Maschinenklappe eine Menge von Stoff Fusseln sammeln, die regelmäßig entfernt werden müssen.

Wer sich nun eine Overlock Nähmaschine kaufen möchte, und alle Tipps beherzigt wird sicher Freude an dem Gerät haben.

  • Sie gehört zu den langlebigen Nähmaschinen.
  • Stoffe können bestens versäubert werden.
  • Das eingebaute scharfe Messer erleichtert die Arbeit.
  • Der Stoff kann nicht verrutschen.
  • Das Einfädeln muss etwas geübt werden.

Alle Vor- und Nachteile der Maschine können vor dem Kauf bei der Kaufberatung durch das Fachpersonal besprochen werden. Dennoch überzeugt diese Nähmaschine durch ihr professionelles Arbeiten und ihre Zuverlässigkeit.

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